Tribut an Ayatollah Muhammad Baqir al Sadr (r.)

22.01.2012 | von wirtschaftlicheunterstuetzung |

Sayyid Muhammad Baqir al-Sadr wurde 1936 in Kazimein geboren. Er war ein Vorbild der Nachahmung und einer der größten Gelehrten des Irak im 20. Jh. n.Chr.. Aufgrund seiner besonderen Verbundenheit zu Imam Chomeini wurde er am 8.4.1980 zusammen mit seiner Schwester Bintulhuda von Saddam ermordet. Muhammad Baqir al-Sadr ist Sayyid aus einer sehr bekannten Gelehrtenfamilie. 1958 führte General Qasem im Irak einen Militärputsch gegen den von den Briten eingesetzten König durch. Zu der Zeit waren die schiitischen Gelehrten in der Religions-Hochschule gespalten zwischen traditionellen Gelehrten, die politischer Betätigung vollkommen abgeneigt waren, und anderen, die sich dafür einsetzten, dass sich auch die Geistlichen politisch betätigten. Diese organisierten sich in der “Vereinigung der Gelehrten” [dschamaat al-ulama] in Nadschaf, um gegen die antireligiösen Tendenzen in der Gesellschaft vorzugehen. Zu der Zeit war Muhammad Baqir al-Sadr noch ein sehr junger Gelehrter, und er wurde noch nicht als ein offizielles Mitglied anerkannt. Er konnte jedoch über seinen Schwiegervater Scheich Murtadha al-Yasin, der ein führendes Mitglied dieser “Vereinigung der Gelehrten” war, sowie durch seinen Bruder Ismail al-Sadr einen gewissen Einfluss auf die Gruppe ausüben. Schon bald entstand ein Konflikt zwischen der “Vereinigung der Gelehrten” und dem Qasem-Regime, als Ayatollah Muhsin al-Hakim ein religiöses Rechtsurteil erließ, in dem Kommunismus mit Atheismus gleichsetzte wurde und er

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